Projekt „Weiterentwicklung lebenslagen- und familienorientierter Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen“

Seit dem 1.08.2018 führt der Evangelische Fachverband für Frauengesundheit gemeinsam mit der Diakonie Deutschland ein durch die GlücksSpirale gefördertes Kooperationsprojekt durch, über das bereits an vielen Stellen berichtet wurde. 

In dem dreijährigen Kooperationsprojekt (Laufzeit 1.08.2018 bis 31.12.2021) geht es um die Sicherung, Profilierung und Modernisierung des traditionsreichen Angebotes der Müttergenesung, das veränderten Lebenslagen und -formen Rechnung tragen muss. Gegenwärtige und künftige Rehabilitationsbedarfe von Müttern und Vätern sowie pflegenden Angehörigen werden beschrieben, die Erfordernisse einer lebenslagenbezogenen stationären Vorsorge und Rehabilitation analysiert und in die einschlägigen politischen Zusammenhänge (Gesundheitspolitik, Genderpolitik, Familienpolitik) eingebracht. Die Maßnahmen sind verbunden mit methodischen Reflexionen über die Formate spezialisierter fachpolitischer Arbeit auf der Bundesebene. Der Blick richtet sich auf Mütter, Väter und ihre Kinder sowie auf pflegende Angehörige.

Im Rahmen des Projektes sollte zudem die strukturelle Zusammenarbeit zwischen der Diakonie Deutschland und dem EVA sowie weiteren Kooperationspartner*innen gestärkt werden. In diesem Zusammenhang  wurde gemeinsam intensiv an fachpolitischen und einrichtungsrelevanten Schlüsselthemen gearbeitet. Dazu zählen unter anderem:

  • die Weiterentwicklung der unter wirtschaftlichem und personellem Druck stehenden Beratungsstellen
  • die Vernetzung im Raum der Diakonie
  • die Erhöhung des Bekanntheitsgrades der Müttergenesung 
  • die Bearbeitung der Themen "Frauengesundheit" und „Pflegende Angehörige“ 

Ziel ist zudem die Weiterentwicklung der Qualitätsprofile der evangelischen Kliniken und Beratungsstellen, wie sie auch im Diakonie-Siegel „Beratung“ und „Medizinische Vorsorge- und Rehabilitation für Mütter/Mutter Kind “ niedergelegt sind.

Natürlich war auch das Projekt von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. So mussten viele der geplanten Sitzungen und Veranstaltungen verschoben bzw. im Rahmen digitaler Formate durchgeführt werden. Auf diese Weise ist es mit Flexibilität und Kreativität trotzdem gelungen, die meisten Maßnahmen des Projektes zu verwirklichen und die wesentlichen Ziele zu erreichen.

Voraussichtlich im Februar 2022 wird der Abschlussbericht des Projektes auf dieser Seite zum Download zur Verfügung stehen.

Berlin, Dezember 2021